Gedanken

Seiltanz zwischen Leicht und Schwer

23. März 2014

“Ich bin aber damit nicht einverstanden,
Dass es schwer sein soll. Ich will es leicht.
Darum übe ich mich, die Schwerkraft zu zwingen,
Übers Seil zu laufen und dabei zu singen, 
Um endlich auf einer Wolke zu landen.”
(Wann ist die Balance erreicht?)

(Eva Strittmatter “Balance”)

Rot & Blau, leichtfüßig & schwermütig, hell & trüb.

Die letzte Woche war voll von blauen Tagen und roten Abendhimmeln, mancher Tag einfach ins ‘Blaue hinein’, mancher geordnet nach Terminen. Oft bin ich kaum sicher, ob etwas gestern oder vor 3 Tagen war.

Da waren:

Stunden vor Bildschirm und Hausarbeiten |
ausgedehnte Morgenrituale | Nachmittage mit meinem Schützling &
seinen vielen Hausaufgaben | viel Metro | viele Birkenpollen | ein
langer Babysitting-Samstagabend (bei dem mir F. Gesellschaft leistete) |
ein, zwei Spaziergänge im Park mit Notizbuch & Fotoapparat | wenig Kochen & dennoch Küchenchaos | Ansätze von Plänen für die feiertagsreichen April- und Maiwochen.

Manches wurde auch auf die lange Bank geschoben… Mein Alltag ist jetzt so anders, schneller und irgendwie zerrissener, als während der Semsterzeit an der Uni. Es ist manches Mal eine Überwindung, mich wieder in die Theorie hineinzudenken, so umgeben von reizvollen Ablenkungen.
Ein unglaublich fotogener Himmel im März. Die Kamera muss immer in Fensternähe liegen!
5-6 Minuten… nur noch schnell Kaffeetrinken, Wäsche falten, die Email schreiben …
Eine gute Woche also. Und die nächste, letzte Woche des Monats steht vor der Tür.

Jetzt aber erst einmal sonntäglich ausruhen.

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