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    Semesterferien und neuer Elan

    D         Als das Semester Anfang Februar zu Ende war – und es war bis zuletzt gefüllt mit Referaten, Klausuren und Blockseminaren – hat es mich abrupt in verlangsamten Gang versetzt. Hatte ich mich die Wochenvorher konstant auf einem positiv-motivierten Rhythmus gehalten, wurde ich mit einmal merkwürdig schlaff. Ich wollte erstmal “nichts tun” (wenn dann nur schöne Bücher lesen, in eine Ausstellung gehen, Kaffee trinken). Aber das fühlte sich plötzlich auch nicht erfüllend an. Da war einfach ZU viel Zeit. Ich war von dem Gefühl am Morgen  “Dasist DEIN Tag, mach was draus, und zwar viel!” ziemlich überfordert. Zum Beispiel dieses “möglichst viele schöne Bücher lesen” kann…

  • Mein Paris

    Toi et moi – Zu zweit in Paris

    Ein jeder geht eingehülltin den Traum von sich selber.In manchen Träumen ist Raumfür den Zweitenwie in einem Doppelbett. Fast in allen.    Hilde Domin, “Fragment” Tage, die ich mit F. verbringe, sind wertvoll. Obwohl wir viel zweisame Zeit in Paris haben, ist diese Zeit meinem Gefühl nach nicht selbstverständlich und unerschöpflich.   Unsere Beziehung hat schon viel gesehen: Tausend Kilometer Entfernung und schmerzlich kurze Wochenenden, Zusammenleben in einem einzigen Zimmer, Monate zu zweit im einsamsten Dörfchen der französischen Picardie, dann in der lautesten Metropole, Treffen in meinem Land, in seinem Land und in Frankreich, unserem Land. Wie sollte es auch anders sein? Man ist sich begegnet, möchte zusammensein, aber beide haben…