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    Semesterferien und neuer Elan

    D         Als das Semester Anfang Februar zu Ende war – und es war bis zuletzt gefüllt mit Referaten, Klausuren und Blockseminaren – hat es mich abrupt in verlangsamten Gang versetzt. Hatte ich mich die Wochenvorher konstant auf einem positiv-motivierten Rhythmus gehalten, wurde ich mit einmal merkwürdig schlaff. Ich wollte erstmal “nichts tun” (wenn dann nur schöne Bücher lesen, in eine Ausstellung gehen, Kaffee trinken). Aber das fühlte sich plötzlich auch nicht erfüllend an. Da war einfach ZU viel Zeit. Ich war von dem Gefühl am Morgen  “Dasist DEIN Tag, mach was draus, und zwar viel!” ziemlich überfordert. Zum Beispiel dieses “möglichst viele schöne Bücher lesen” kann…

  • Mein Paris

    Laufen ins Abendrot

    Erster Märztag. F. und ich laufen abends im Jardin du Luxembourg. Den ganzen Tag über ist es grau über Paris gewesen. Diese Art Himmelgrau, die blendet, obwohl kein Sonnenstrahl zu sehen ist, und die den Kopf beschwert. Gegen 6 Uhr abends dann ein gleißender Sonnenuntergang, dem wir entgegenlaufen. Ich höre keine Musik dabei, bin wie taub von der kalten Zugluft. Die Kälte hat schon den vielversprechenden Beigeschmack von Winterende. Ich schaue blinzelnd ins Abendrot hinein, will geblendet sein, mich auspowern, glühen vor Kälte und Hitze. Es tut gut, an nichts zu denken. Und wenn mich doch ein Gedanke streift, ist er zuversichtlich: Ich habe einen kleinen Job gefunden, der mir…